Spirituosen
Spirituosen.
Der Begriff Spirituosen ist dem Lateinischen entliehen. Spiritus gleich Geist. Spirituosa (Neutrum Plural) Geistiges. Der sekundär gebildete Singular heißt dann Spirituose. So nennt man heute geistige Getränke. Spirituosen werden Umgangssprachlich auch Schnaps genannt. Spirituosen sind alkoholische Flüssigkeiten die zum menschlichen Genuss bestimmt sind und einen Mindestalkoholgehalt von 15 Volumenprozent aufweisen. Damals nannte man Spirituosen auch Branntwein. Dieser Begriff für Spirituosen wird heutzutage noch in einigen Gesetzen verwendet. Die Herstellung von Spirituosen erfolgt durch Brennen oder auch Destillation genannt von natürlichen, vergorenen pflanzlichen Erzeugnissen. Der Name Schnaps für Spirituosen ist ein alter Deutscher Begriff für Schnappen. Das leitet sich ab vom Spirituosen trinken aus einem kleinen Pinnchen mit einem schellen Schluck.
Sorten von Spirituosen.
Spirituosen werden auch unterschieden nach der Herstellungsart der Getränke. Spirituosen Brände oder Wässer werden durch maischen und vergären der jeweiligen Frucht Hergestellt. Der Alkohol dieser Spirituosen entsteht bei der Gärung aus den vorhandenen Kohlenhydraten. Anschließend wird die Maische destilliert also gebrannt. Dies gilt für Früchte mit ausreichend Zucker. Zum Beispiel die Spirituosen Birnenbrand oder Kirschwasser. Beim Geist werden Zuckerarme Früchte mazeriert oder eingelegt mit neutral schmeckendem hochprozentigem Alkohol. Die Aromen für diese Spirituosen stammen aus den zerkleinerten, aber nicht vergorenen Früchten. Als Beispiel Himbeergeist. Reiner Alkohol aus landwitschaftlicher Produktion wird weiterhin als Grundstoff vieler anderer Getränke verwendet. Likör wird hergestellt durch Ansatz von Früchten, Kräutern mit Ethanol und Zucker.
Vorsicht bei dem Genuss von Spirituosen. Übermäßiger Genuss kann zur Sucht führen. Dabei ist die Art der Spirituosen unerheblich. Nur die Menge des reinen Alkohols zählt. Spirituosen sind ein Genussmittel und sollen nur zum Genuss in kleinen Mengen getrunken werden. Bitte informieren sie sich unter http://www.bzga.de/themenschwerpunkte/suchtpraevention/

